Open-Source-Saatgut

Das Foto zeigt zwei Päckchen Open-Source-SaatgutDer letzte Beitrag in diesem Blog ist schon lange her, und ehrlich gesagt, im Moment denke ich wirklich darüber nach, diesen Blog zu schließen. Aber, das ist ein anderes Thema.

Es ist März, und so langsam geht wieder die Gartensaison los, auch wenn es heut noch einmal sehr frostig war. Durch einen Zufall ist mir vor ein paar Tagen etwas über den Weg gelaufen, was ich so nicht kannte: Open-Source Saatgut. Ich bin zwar kein großer Experte für Saatgut und die Rechtsfragen rund um Saatgut, aber dafür ein großer Freund von „Open Source“ und freien Projekten. Und daher habe ich mir zwei Päckchen vom freien Saatgut gekauft und möchte hier auch ein paar Links dazu verbreiten:

Dann hoffe ich mal auf einen grünen Daumen und eine erfolgreiche Tomatenzucht.

Weihnachtsgruß

Hallo zusammen,

auch wenn es hier in den letzten Monaten aus verschiedenen Gründen, wozu leider auch die Welle aus Haß und Gewalt, welche derzeit durch das Netz schwappt, gehört, sehr ruhig war, ich wünsche Euch allen ein schönes, friedliches Weihnachtsfest!

Kai

Blätterteigrolle, gefüllt mit Lachs, Gouda und Brennesseln

Heute gibt es nach langer Zeit mal wieder ein Brennessel-Gericht: Eine Blätterteigrolle, gefüllt mit Lachs, Gouda und Brennesseln.

Zutaten:

  • Ein Stück Blätterteig
  • ca. 6 Scheiben Gouda
  • Eine handvolle Brennesselblätter
  • Ein Packet Räucherlachs
  • Eine Karotte.

Die Zubereitung ist ziemlich einfach:

  • Zunächst die Brennesseln von ihren Brennhaaren befreien, ich mache das fast immer durch übergießen mit kochendem Wasser.
  • Den Blätterteig ausrollen und dann mit den Goudascheiben belegen.
  • Auf den Gouda kommt jetzt der Räucherlachs.
  • Darauf die Brennesselblätter schön verteilen
  • Und zum Schluß von der Karotte ganz feine Streifen abschneiden (z.B. mit einem Schälmesser) und auch drauflegen.

Sollte dann in etwa so aussehen:

Das Foto zeigt mit Gouda, Lachs, Brennesseln und Karotte belegten Blätterteig vor dem zusammenrollen (und backen)

  • Nach Geschmack würzen.
  • Und jetzt alles schön zusammenrollen, das eine Rolle entsteht.
  • Ab in den Backhofen für ca. 30 Minuten.
  • Guten Hunger!

Das Foto zeigt zwei Teile der fertig gebackenen Blätterteigrolle.

Ein kleiner Rant zur Bundestagswahl…

Vorsicht, total subjektive Meinung!

In einer Woche ist es soweit: Wir dürfen wählen. In einer Demokratie zu leben und dieses Recht zu haben ist ein Privileg, welches nur eine Minderheit der Menschen auf diesem Planeten hat. Von daher sind mir Wahlen wichtig und ich werde auch wählen gehen. Dennoch, es gibt dieses Jahr ein paar Dinge, die ich echt sch… finde.

Zunächst mal ist es, das wohl eine rechtspopulistische Caos-Partei in den Bundestag kommt. Denke, ihr wißt welche ich meine. Nein, das ist nicht schön. Und ganz ehrlich, Leute die gegen Ausländer hetzen, Frauen zurück an den Herd schicken wollen, Homosexuelle diskrimieren und nach der Wehrpflicht und der „guten alten Zeit“ rufen möchte ich nicht im Bundestag haben. Aber gut, meine Meinung ist natürlich nicht das Maß der Dinge, und wenn sie gewählt werden, dann muß ich damit leben. Ehrlich gesagt, sie werden wahrscheinlich eh durch innerparteilichen Streit, Caos und Unfähigkeit gelähmt werden und außer einer Reihe von mehr oder minder Schwachsinnigen kleinen und großen Anfragen nichts hinkriegen, und dann werden sich ihre Wähler, deren Erwartungen diese „Alternative“ nicht erfüllen kann, sich von ihnen abwenden. Und dann wird es ihnen ergehen wie einst der Schill-Partei. Hoffentlich. Wobei leider dieses Gedankengut nicht mit den Parteien in der Versenkung verschwindet und wohl doch irgendwie zu Deutschland gehört.

Der nächste Punkt ist, das so oft  die durchsichtigen, plumpen und depperten Provokationen erfolg haben. Diese ekelhafte Eidbrecherin-Seite (Hinweis: Link über donotlink) oder der kurz vor der Wahl wiedergefundene „Stolz“ auf die Heldentaten der Wehrmachtssoldagen ist ein gutes Beispiel. Es sind bewusste Provokationen die vor allem Aufmerksamkeit erregen sollen. Eine Aufmerksamkeit, die die rechten Idioten brauchen wie die Luft zum atmen. Natürlich ist es richtig, das über diese Partei und ihre „Ideale“ berichtet wird. Nur, man sollte ihr keine Bühne geben und schon gar nicht über die Stöckchen springen, die sie hinhalten. Denn das hilft am Ende vor allem den Rechten.

Und der dritte Punkt ist, das die Ursachen für diesen Rechtsruck kaum eine Rolle spielen. Wir haben in Deutschland ein riesiges Problem mit der sozialen Ungerechtigkeit. Ein Problem, das heute so groß ist, das es Menschen gibt, die aus purer Angst vor der Zukunft diesen Rattenfängern folgen. Und ja, die Rechten schüren diese Angst, sie präsentieren die angeblich „Schuldigen“ und ganz einfache „Lösungen“. Und neben den „Lösungen“ versprechen sie auch, das sie die „Schuldigen“ bestrafen werden, sobald sie an der Macht sind. Natürlich ist das alles Quatsch, aber dieser Kurs ist erfolgreich. Auch, weil viele Menschen das Gefühl haben, das sich niemand mehr für sie und ihre Probleme interessiert. Und dort muss angesetzt werden.

Um es mal völlig zu überzeichnen, es ist sicher auch kein Weg, im SUV zum Biomarkt zu fahren, danach im Cafe zu fair gehandelten Heißgetränken über den Sinn von Unisex-Toiletten zu streiten und auf den Leiharbeiter, der sich im Discounter den billigen Tetrapak Wein kauft, nur von oben herab zu schauen, das er so einen „Dreck“ trinkt. Es ist eine Grundaufgabe der Politik, einen Ausgleich der verschiedenen Interessengruppen herbeizuführen. Nein, das ist nicht einfach, aber niemand hat gesasgt, das Politik ein einfaches Geschäft ist.

Bis zur Wahl wird nicht mehr viel passieren, es wird geschrieen und das Geschrei wird vor allem an Lautstärke und Schrillheit zunehmen. Doch danach wäre es schön, wenn es wieder etwas sachlicher und nüchterner im Bundestag zugehen würde. Meine Damen und Herren Abgeordneten, Ihre Aufgabe ist es nicht, Macht, Einfluß und Geld zu sichern und einen permanenten Wahlkampf zu führen. Ihre Aufgabe ist es, dieses Land zu regieren und die Probleme zu lösen. Sicher, wir müssen auch alle dabei helfen, aber es ist erst einmal ihr Job und Sie haben für diesen Job kandidiert und wurden gewählt. Also, machen Sie ihn!

Und auch die Internet-Gemeinde kriegt noch eine Ladung Fett ab: Das Internet wurde zur Kommunikation erfunden. Kommunikation ist, wenn man miteinander spricht, schreibt, was auch immer. Und es ist richtig Toll, wie einfach das ist. Bitte, nutzt es primär zur Kommunikation und nicht um Shitstorms, Haß, Beleidigungen und Drohungen zu verbreiten. Denn davon gibt es eh schin viel zu viel.

Zucchiniröllchen…

Der Ideenblog unterbricht seine Pause um ein paar Zucchiniröllchen zu machen…

Die Idee für dieses Gericht kam mir sehr sponntan bei einem Facebook-Video, das allerdings die Zubereitung von etwas anderem gezeigt hat. Aber, fangen wir mal in Ruhe an…

Zunächst mal die Zutaten:

  • Zucchini
  • Bacon
  • Gouda
  • Zwiebeln

Im ersten Schritt werden von der Zucchini jetzt ganz dünne Scheiben längs abgeschnitten. Das ist ziemlich schwierig, zum Schluß habe ich hier einfach so ein Schälmessen genommen.

Auf diese Scheiben werden jetzt Bacon, Gouda und die Zwiebeln gelegt, das sieht dann etwa so aus:

Ein wenig fein geschnittene Zuchini, darüber Bacon, Gouda und Zwiebeln.

 

 

 

Jetzt das ganze zusammenrollen und mit einer Nadel o.ä. fixieren:

Das ganze zusammengerollt und mit einer Nadel fixiert vor dem backen.

 

 

 

 

 

Und ab in den Ofen, 15 Minuten bei 150°. Danach sind die Röllchen fertig und sehen etwa so aus:

Und nach dem Backofen, der Käse ist schön geschmolzen

 

 

 

 

 

Wir haben dazu Nudeln gegessen, es schmeckt aber sicher auch mit Kartoffeln oder Weißbrot. Spannend ist sicher auch die Frage, ob man einfach Brennesseln reinmachen kann… 🙂