Blätterteigrolle, gefüllt mit Lachs, Gouda und Brennesseln

Heute gibt es nach langer Zeit mal wieder ein Brennessel-Gericht: Eine Blätterteigrolle, gefüllt mit Lachs, Gouda und Brennesseln.

Zutaten:

  • Ein Stück Blätterteig
  • ca. 6 Scheiben Gouda
  • Eine handvolle Brennesselblätter
  • Ein Packet Räucherlachs
  • Eine Karotte.

Die Zubereitung ist ziemlich einfach:

  • Zunächst die Brennesseln von ihren Brennhaaren befreien, ich mache das fast immer durch übergießen mit kochendem Wasser.
  • Den Blätterteig ausrollen und dann mit den Goudascheiben belegen.
  • Auf den Gouda kommt jetzt der Räucherlachs.
  • Darauf die Brennesselblätter schön verteilen
  • Und zum Schluß von der Karotte ganz feine Streifen abschneiden (z.B. mit einem Schälmesser) und auch drauflegen.

Sollte dann in etwa so aussehen:

Das Foto zeigt mit Gouda, Lachs, Brennesseln und Karotte belegten Blätterteig vor dem zusammenrollen (und backen)

  • Nach Geschmack würzen.
  • Und jetzt alles schön zusammenrollen, das eine Rolle entsteht.
  • Ab in den Backhofen für ca. 30 Minuten.
  • Guten Hunger!

Das Foto zeigt zwei Teile der fertig gebackenen Blätterteigrolle.

Zucchiniröllchen…

Der Ideenblog unterbricht seine Pause um ein paar Zucchiniröllchen zu machen…

Die Idee für dieses Gericht kam mir sehr sponntan bei einem Facebook-Video, das allerdings die Zubereitung von etwas anderem gezeigt hat. Aber, fangen wir mal in Ruhe an…

Zunächst mal die Zutaten:

  • Zucchini
  • Bacon
  • Gouda
  • Zwiebeln

Im ersten Schritt werden von der Zucchini jetzt ganz dünne Scheiben längs abgeschnitten. Das ist ziemlich schwierig, zum Schluß habe ich hier einfach so ein Schälmessen genommen.

Auf diese Scheiben werden jetzt Bacon, Gouda und die Zwiebeln gelegt, das sieht dann etwa so aus:

Ein wenig fein geschnittene Zuchini, darüber Bacon, Gouda und Zwiebeln.

 

 

 

Jetzt das ganze zusammenrollen und mit einer Nadel o.ä. fixieren:

Das ganze zusammengerollt und mit einer Nadel fixiert vor dem backen.

 

 

 

 

 

Und ab in den Ofen, 15 Minuten bei 150°. Danach sind die Röllchen fertig und sehen etwa so aus:

Und nach dem Backofen, der Käse ist schön geschmolzen

 

 

 

 

 

Wir haben dazu Nudeln gegessen, es schmeckt aber sicher auch mit Kartoffeln oder Weißbrot. Spannend ist sicher auch die Frage, ob man einfach Brennesseln reinmachen kann… 🙂

Ein gebackenes Spiegelei in der Paprika

Das Foto zeigt eine rote und eine grüne Paprika mit einem Spiegelei drinne in einer AuflaufformAm Sonntag hatte ich mal wieder Lust auf ein Küchen-Experiment und so kam es zu dieser eigentlich ganz einfachen Idee:

  • Mensch nehme eine Paprika, schneide sie so auf, das aus dem unteren Teil ein „Becher“ entsteht (der sollte auch recht groß sein, bei mir war er eher zu klein, mindestens die halbe Paprika sollte schon zum Becher werden)
  • Dann ein Ei aufschlagen und in den Paprika-Becher einfüllen.
  • Das ganze mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Und jetzt in einer Auflaufform für ca. 30 Minuten bei 180°C in den Backofen geben

Schmeckt lecker.

Unverpackt-Geschäft in Braunschweig

Der Verpackungswahnsinn im deutschen Einzelhandel treibt ja gelegentlich merkwürdige Blüten. Mein persönlicher „Spitzenreiter“ sind gepellte, in Plastikfolie verpackte Eier…. Die Idee, den Kram einfach unverpackt zu verkaufen finde ich sehr spannend und möchte daher hier auf den neuen Unverpackt-Laden in Braunschweig hinweisen.

Ich wünsche dem Unverpackt-Laden viel Erfolg.

Adresse ist die Fallersleber Straße 36 in Braunschweig, das müsste so in etwa hier sein:

 

Reste Fast-Food

reste_fast_foodIn einer idealen Welt hätten wir alle sicher immer Zeit, uns unser Essen ganz in Ruhe zuzubereiten und dann auch zu geniessen. In der Realität sieht es leider häufig ein wenig anders aus, da gibt es Situationen, da muß es vor allem schnell gehen. Als kleine Alternative zu einem Fertiggericht ist mir hier in der letzten Woche eine Idee gekommen, wie man auch gleich ein paar Reste loswerden kann, ein wenig Reste-Fastfood. Das ganze ist jetzt weniger als Rezept sondern mehr als Anregung für eigene Experimente gedacht.

Die Zutaten waren:

  • 2 Scheiben schon etwas härteres Brot
  • 2 kleine Stücke Fleisch vom letzten Grillen
  • 2 Eier
  • Eine handvoll Kräuter, was der Garten gerade so hergab.

Das Brot und das Fleisch in kleine Stücke geschnitten (bzw. das Brot mehr gebrochen), die Eier wie für Rühreier in einer Tasse durchmischt und dann die Kräuter eingerührt.

Anschließend kamen erst Brot und Fleisch und wenig später auch die Eier-Kräuter-Masse in die Pfanne und wurden ein paar Minuten gebraten, bis alles warm war und das Ei stockte. Und danach ging es auf den Teller. Ein schönes Beispiel, wie man schnell und unter Verwertung von Resten zu einem Essen kommen kann.