Open-Source-Saatgut

Das Foto zeigt zwei Päckchen Open-Source-SaatgutDer letzte Beitrag in diesem Blog ist schon lange her, und ehrlich gesagt, im Moment denke ich wirklich darüber nach, diesen Blog zu schließen. Aber, das ist ein anderes Thema.

Es ist März, und so langsam geht wieder die Gartensaison los, auch wenn es heut noch einmal sehr frostig war. Durch einen Zufall ist mir vor ein paar Tagen etwas über den Weg gelaufen, was ich so nicht kannte: Open-Source Saatgut. Ich bin zwar kein großer Experte für Saatgut und die Rechtsfragen rund um Saatgut, aber dafür ein großer Freund von „Open Source“ und freien Projekten. Und daher habe ich mir zwei Päckchen vom freien Saatgut gekauft und möchte hier auch ein paar Links dazu verbreiten:

Dann hoffe ich mal auf einen grünen Daumen und eine erfolgreiche Tomatenzucht.

Beetumrandung mal anders

Manchmal ist es ja notwendig, ein Beet für Gemüse oder Blumen zum umranden, z.B. um allzu gefräsige Hühner fernzuhalten. Hierzu habe ich letztens eine etwas skurille Idee gesehen: Eine Einfassung aus gestapeltem Brennholz. Zum trocknen des Holzes sicher nicht ideal, aber wenn man gerade nichts besseres hat ist es vielleicht eine Alternative zum kaufen von Steinen oder anderem Zaunmaterial… Gegen Hühner soll es auch helfen.

Das Foto zeigt ein Gartenbeet, das auf 2 Seiten von aufgestapeltem Brennholz als Mauer-Ersatz umgeben ist.

Ein neues Tor für den Gartenzaun

Es ist eine Altlast, die schon seit vielen Jahren vor sich hinreift, aber dieses Jahr soll es angehen: Das kleine Tor iin unserem Gartenzaun soll durch ein neues ersetzt werden. Da die beste aller Ehefrauen ja im letzten Jahr die Schweißkunst erlernt hat gibt es im Moment die Idee, das Tor aus Stahl zu bauen. Nur wie? Gute Frage. Am schönen Wochenende habe ich mich mal hingesetzt und eine Idee gesucht, dabei ist folgendes rausgekommen:

Papierskizze eines Gartentörchens, das Tor ist rechteckig, darin eine Raute und in der Raute eine 2 in römischen Ziffern.Das Tor ist ja ein Rechteck, das wird aus Stahlprofilen gebildet. In das Rechteck kommt eine Raute und in die Raute in römischen Ziffern die Hausnummer, bei uns eine Zwei.

Im Moment ist das alles nur eine Idee, ein Zettel mit einer Skizze. Mal sehen, ob sie Realität wird.

Eine Backkartoffelvariante

Heute gibt es hier im Blog mal wieder was essbares, auch wenn es sich genau genommen nicht um eine neue Idee sondern um Varianten der gefüllten Backkartoffeln und des Brennzikis handelt.

Die Grundidee war, etwas zu machen, was relativ schnell geht und wo man viele Kräuter aus dem Garten nehmen kann. Man benötigt:

  • Kartoffeln
  • Quark
  • Olivenöl
  • Kräuter, hier habe ich verwendet:
  • Salz („normal“ und grob)
  • Pfeffer

Die Kräuter waschen und Kleinhacken. Die Kartoffeln zunächst einschneiden (wie bei den gefüllten Backkartoffeln), in die Auflaufform tun und dann mit grobem Meersalz und einem Teil der Kräuter bedecken und anschließend das Olivenöl drübergeben. Jetzt gehen die Kartoffeln für eine Stunde in den Ofen und sehen danach vielleicht so aus:

DAs Bld zeigt eine AUflaufform in der eingeschnittene Kartoffeln mit Kräutern und grobem Salz drauf sindZu den Kartoffeln gibt es jetzt auch noch Quark. Hierzu die restlichen Kräuter und den Quark kräftig verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Bild zeigt eine blaue Schüssel mit Kräuterquark drinneEs geht schnell, viele der Zutaten sind leicht anzubauen und schmecken tut es auch noch…

Brennesselbeet – Die Umsetzung

Im letzten Jahr habe ich über die Idee für ein Brennesselbeet geblogt. In diesem Jahr wurde der kleine Garten dann wirklich um ein paar Brennesseln erweitert, aber nicht so, wie ursprünglich geplant. Aus verschiedenen Gründen habe ich mich doch für eine wesentlich pragmatischere Lösung entschieden und einfach zwei Beton-Pflanzringe besorgt, mit Erde vom Komposthaufen befüllt und dann die Brennesselsammen hineingestreut. Es hat funktioniert, allerdings ist die Saat erst im dritten Anlauf aufgegangen, die ersten beiden male haben mir Vögel sämtliche Brennesselsammen weggefuttert… Die Wissen halt auch, was gut ist 🙂

Ein paar mal konnte ich auch schon was ernten. Gerade, wenn man nur einige Blätter braucht ist es schon sehr angenehm, die Nesseln im eigenen Garten zu haben. Auch wenn sicher nicht jeder versteht, warum ich ausgerechnet Unkraut anbaue.

Das Bild zeigt zwei graue Pflanzringe auf einer Wiese. In den Ringen wachsen Brennesseln