Open-Source-Saatgut

Das Foto zeigt zwei Päckchen Open-Source-SaatgutDer letzte Beitrag in diesem Blog ist schon lange her, und ehrlich gesagt, im Moment denke ich wirklich darüber nach, diesen Blog zu schließen. Aber, das ist ein anderes Thema.

Es ist März, und so langsam geht wieder die Gartensaison los, auch wenn es heut noch einmal sehr frostig war. Durch einen Zufall ist mir vor ein paar Tagen etwas über den Weg gelaufen, was ich so nicht kannte: Open-Source Saatgut. Ich bin zwar kein großer Experte für Saatgut und die Rechtsfragen rund um Saatgut, aber dafür ein großer Freund von „Open Source“ und freien Projekten. Und daher habe ich mir zwei Päckchen vom freien Saatgut gekauft und möchte hier auch ein paar Links dazu verbreiten:

Dann hoffe ich mal auf einen grünen Daumen und eine erfolgreiche Tomatenzucht.

Linkhinweis: Weg von Google

Auch wenn es schon ein paar Tage her ist, ich möchte hier doch auf einen Blogbeitrag von Marco Zehe hinweisen: Zwischenbilanz zum Thema „Google-frei werden“.

Wie der Titel schon sagt, es geht hier um den Versuch, nicht die Leistungen von Google sondern Alternativen zu nutzen. Das Thema finde ich sehr spannend, und auch wenn ich andere Anforderungen als Marco habe (z.B. habe ich nie Gmail benutzt) fand ich seinen Bericht sehr spannend.

Ergänzend kann ich vielleicht noch den Hinweis, das ich als Alternative zu Google-Maps das Projekt OpenStreetMap sehr spannend finde, auch wenn das WordPress-Plugin ein wenig benutzerfreundlicher sein sollte.

SSL-Verschlüsselung mit Let’s Encrypt

Sicherheit im Internet ist ja schon länger ein großes Thema. Ein wichtiger Baustein für mehr Sicherheit im Netz ist ja bekanntlich die Verschlüsselung. Leider ist dieser Baustein wohl doch nicht so einfach umzusetzen, wie es wünschenswert wäre. Seit dem 03.12.2015 gibt es hier den offiziellen Beta-Test für ein neues Projekt, mit dem es sehr viel einfacher sein soll, mit seinem Webserver eine SSL-Verschlüsselung kostenlos anzubieten: Let’s Encrypt (Wikipedia dazu).

Da mein Provider, die Fa. Schokokeks, ihren Kunden eine einfache Möglichkeit zur Nutzung von Let’s Encrypt eingerichtet hat musste ich natürlich ein wenig experimentieren, und seit einem knappen Monat läuft das hier mit SSL, aus meiner Sicht auch ganz gut. Es ist sicher alles noch im Beta-Stadium und vielleicht gibt es auch noch weitere Probleme, aber da ich mit diesem Blog kein Geld verdienen will bin ich bereit, das zu akzeptieren.

Natürlich ist Let’s Encrypt, wie wohl die meisten Neuerungen im Internet, umstritten. Der bekannte Blogger Felix von Leitner hat in seinem Blog auch einen schönen Rand dazu geschrieben, den Rand später erklärt, und dann selbst Let’s Encrypt bei sich ausgerollt. So ist das Netz, wobei der Mann natürlich ein Stück weit recht hat, Mist bleibt Mist und ohne Kritik wird es keine Entwicklung geben.

Neben diesem Ideenblog verwendet auch mein Fotoblog jetzt zwingend SSL.

Projekthinweis: Warmnachtsbaum

Das Bild zeigt zwei blaue Wollsocken auf einer weißen Unterlage

Symbolfoto: Wollsocken

Deutschland ist ja ein Land voller Widersprüche: Auf der einen Seite haben wir Angst vor Armut und sozialem Abstieg, auf der anderen Seite grenzen wir arme Menschen aus der Mehrheitsgesellschaft aus.  Wobei diese Ausgrenzung leider nicht davor schützt, von rechtsradikalen Dummenschen als Argument für kurde Forderungen mißbraucht zu werden. Deutschland, mein seltsames Vaterland.

Vor ein paar Tagen bin ich im Netz über ein Projekt gestolpert, welches Obdachlosen Menschen helfen will: Der Warmnachtsbau. Die Idee ist eigentlich sehr simpel: Menschen stricken Freiwillig ein paar warme Sachen, diese werden an einen Baum gehängt und die bedürftigen können sich, ohne Bürokratie und sonstigen Aufwand, etwas davon nehmen.

Sicher, Obdachlosigkeit ist ein sehr vielschichtiges Problem und nicht alles, was sich nicht-obdachlose Menschen so an Hilfe ausdenken ist auch wirklich sinnvoll, aber ich finde dieses Projekt trotzdem toll, auch als nicht-Stricker…

Hier noch einmal der Link: http://be-japy.org/warmnachtsbaum/

Das Symbolfoto habe ich in erster Linie eingebaut, damit es nicht schon wieder eine Bleiwüste gibt.

Softwareempfehlung: Jitis (Freie Chat, Video- und Audiokonferenzsoftware)

Der Screenshot zeigt Jitsi bei einem Konferenzanruf mit 5 Teilnehmern

Screenshot: Emil Ivov, Lizenz: CC-0
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Confcall.png

Kommunikation ist ein menschliches Grundbedürfnis. Und zur Befriedigung dieses Bedürfnisses kann Mensch einen haufen Geld ausgeben. Oder auch nicht. Durch Zufall bin ich vor einigen Wochen über Jitsi, einer freien Chat-, Audio- und Videokonferenzsoftware gestoßen (Wikipedia zu Jitsi). Jitsi ist eine Java-Software (mit allen Vor- und Nachteilen von Java) und für alle Systemen, auf denen Java existiert, verfügbar (probiert habe ich es aber nur unter Windows und Linux). Besonders spannend finde ich, das zum einen XMPP/Jabber als Basis für die Konferenzen verwendet wird und dass standardmässig die gesamte Kommunikation mit OTR oder ZRTP verschlüsselt wird.

Auch wenn ich (noch) nicht alle Funktionen von Jitsi ausprobiert habe, das Programm ist aus meiner Sicht eine gute Alternative zu anderen Lösungen. Probleme gab es bisher nur, wenn nicht beide Kommunikationspartner Jitsi verwendet haben). Text ging immer, Video und Audio aber leider nicht.

Es gibt von Jitsi auch eine portable Version für Windows, diese startet aber von einem USB-Stick sehr langsam, die dauerhafte Installation ist hier sicher die bessere Alternative.

Link zur Projekthomepage: https://jitsi.org/