Grillschürhacken

Am gestrigen Samstag hatte die Kreisvolkshochschule Wolfenbüttel einen Schmiedekurs in Groß Flöthe angeboten. Da das Schmieden eine große Faszination auf mich ausübt haben meine Frau und ich auch daran teilgenommen. Und während des Schmiedens kam mir dann die Idee, einen kleinen Mini-Schürhacken für das Grillen zu basteln. Sowas fehlte uns schon länger beim Grillen.

Das Bild zeigt ein schwarzes Schmiedestück zum rumwühlen in einem Grillfeuer. Vorne ist eine recht schiefe Spitze, dann ein abgewinkelter Hacken und das hintere Ende ist als Griff gebogen.

Grillschürhacken

Handwerklich ist mir das Ding jetzt nicht so toll gelungen (Ist aus einem Flachstahl gefertigt), aber es war ja auch das erste mal. Und hoffentlich nicht das letzte mal.

Ein kleiner Garten

Auf dem Lande war es während meiner Kindheit weit verbreitet, irgendwie ein wenig Garten zu haben. Auch wir hatten einen Garten, erst einen ziemlich großen (wir hatten Land von der Kirche gepachtet), später dann einen kleinen Garten am Haus. Und irgendwann wurden die Leute in der Großfamilie älter und der kleine Garten wurde wieder zu einer Rasenfläche (ganz früher stand da auch mal mein Klettergerüst mit Schaukel….).

Die Zeit verging, die Jahre der Abwesenheit durch Studium und Beruf gingen vorrüber und auch die Zeit der Fernbeziehung endete 2013. Und es kam die Idee, wieder einen kleinen Garten anzulegen. Ein Kompromiss, der ein wenig leckeres Gemüse hervorbringt, nicht allzuviel Arbeit macht (meine Frau und ich sind beide in Vollzeit berufstätig) und auch Raum zur Erholung und zur Freude bietet. Und so entstand dieser Plan

Skizze zum geplanten kleinen Garten, in das Bild aus der Vogelperstpektive ist die Position der Beete usw. eingetragen.

Skizze zum geplanten kleinen Garten.

Das zentrale Element soll ein Hochbeet werden. Auf der rechten Seite gibt es schon den Komposter und unten soll ein Kartoffelturm hin. Auf der linken Seite sind schon zwei kleine Beete am Rankgerüst, diese bieten sich für rankendes Gemüse an (Dieses Jahr sollen Tomaten und Stangenbohnen da hinkommen). Und im vorderen Bereich gibt es noch ein wenig Raum, wo man bei Bedarf Blumenkästen, Kübel und ähnliches (z.B. sowas) hinstellen kann. Der Rasen soll auf den nicht-genutzen Flächen auch erhalten bleiben.

Klar, aus wirtschaftlicher Sicht wird es sich kaum lohnen, gerade wenn man mit den Gemüsepreisen bei den Discountern rechnet. Aber wir haben die Hoffnung, das es Spaß macht und aus dem eigenen Garten besser schmeckt. Außerdem habe ich auch die Hoffnung, das sich einige Insekten in dem Garten niederlassen und ein kleines und buntes Paradies entsteht.

Noch ist das alles (Bis auf den Komposter) nur eine Idee, doch die Realisierung soll beginnen. Da werde ich bei Gelegenheit sicher noch einmal drüber bloggen.

Altes Gemäuer

Galerie

Diese Galerie enthält 8 Fotos.

Alles, was der Mensch geschaffen hat, muß irgendwann vergehen. Die Natur holt sich jeden Quadratzentimeter zurück, wenn man ihr nur genügend Zeit dazu gibt. Immer wieder trifft man auf alte Gemäuer, Gebäude oder Reste davon, die der Natur überlassen sind … Weiterlesen

Gemüsemandarinenkiste

Wir kennen ja eigentlich alle diese Mandarinenkisten, ein wenig ganz dünnes Holz, zusammengetackert, ein paar Südfrüchte rein und ab in den Supermarkt. Wie kann man diesen Kisten zu einem zweiten Leben verhelfen?

Eine Möglichkeit wäre, die Kisten als Blumenkasten zu verwenden. Nach dem letzten Experiment mit einem kleinen Döschen habe ich auch das mal probiert. Ein wenig Erde rein, die Samen (es war wieder Kresse) und nach wenigen Tagen konnte die Ernte beginnen.

Gemüsemandarinenkiste

Gemüsemandarinenkiste

Nach der Ernte gab ein Teil der Kresse einem Paprikasalat eine neue Würze.