Portable Verschlüsselung: gpg4usb

Auch im Jahr 2014 war Datenschutz ein ganz großes Thema, daher möchte ich die Zeit „zwischen den Jahren“ nutzen, um über ein Software-Projekt zu bloggen, auf das ich schon vor einiger Zeit gestoßen bin, allerdings habe ich leider das bloggen vergessen…

Die Verschlüsselung von Daten, auch und insbesondere von E-mails, ist ja immer mal wieder ein Thema, aber zumindest in meinem Postfach ist die Anzahl der verschlüsselten Mails extrem gering. Was vielleicht damit zusammenhängt, das man zur Verschlüsselung von E-mails (oder anderen Daten) meist doch noch eine weitere Software benötigt und Installation und Bedienung dieser Software durchaus ein Problem sein kann. (Wobei man fairerweise aber auch sagen muß, das moderne Programme wie Thunderbird mit der Erweiterung Enigmail schon recht einfach zu bedienen sind).

Vor einiger Zeit bin ich im Netz auf das Projekt gpg4usb gestoßen. Ziel ist es, eine portabele Lösung für das Kryptographiesystem GnuPG (Infos zu GnuPG bei Wikipedia) zu entwickeln, welche ohne Installation (also auch von einem USB-Stick aus) unter Windows und Linux lauffähig ist. Das ganze ist natürlich bei weitem nicht so komfortabel wie moderne E-mail-Programme und einige Linux-Desktoppe bieten auch eine sehr komfortabele Integration an, aber man kann GnuPG auf diese Weise sehr einfach „mitnehmen“. Oder einfach mal ohne große Installation ausprobieren….

Hier nochmal der Link: http://www.gpg4usb.org/.

Gefüllte Backkartoffeln

Kurz vor den Weihnachts-Feiertagen noch eine kleine Kochidee zu gefüllten Backkartoffeln.

Zunächst einmal relativ große Kartoffeln schälen und waschen. Dann die Kartoffeln so abschneiden, das eine Fläche entsteht, auf der die Kartoffeln stehen können. Anschließend werden in die Kartoffeln kleine „Scheibchen“ von ca. 5mm breite eingeschnitten wobei die Kartoffel nicht ganz durchgeschnitten wird sondern unten ein „Rand“ verbleibt, der die Kartoffel zusammenhält, also etwa so:

Das Foto zeigt eine Kartoffel auf einem Holzbrett. Die Kartoffel wird mit einem Messer eingeschnitten wobei nicht ganz durchgeschnitten wird sondern unten noch 1 cm stehen bleibt, damit die Kartoffel zusammenhält

Einschneiden der Kartoffeln

Danach werden die Kartoffeln in eine Auflaufform gegeben, kräftig mit Olivenöl (oder einem anderen Speiseöl, je nach Geschmack) übergossen und mit grobem Salz bestreut. Und dann geht es für 45 Minuten in den Backofen.

In der Zwischenzeit kann die Füllung vorbereitet werden. Im konkreten Fall habe ich dazu Gouda, Putenbrustaufschnitt, Zwiebeln und Wildschinken verwendet (Für Leser aus der Elm-Asse-Region: Den Wildschinken gibt es beim Obsthof Molks in Evessen, Marktmorgen am Erlebnissteinbruch). Das geht aber sicher auch mit anderen Zutaten (Ja, sicher auch mit Brennesseln :-)). Hilfreich ist allerdings, wenn die Zutat dünn geschnitten ist.

Die Füllung in kleine Stücke schneiden. Nachdem die Kartoffeln 45 Minuten im Backofen waren herausnehmen und in die Spalten abwechselnd den Gouda und dann die andere Füllung (hier also Zweibeln, Aufschnitt, Schinken) tun. Bitte passt dabei auf, das ihr Euch nicht an der Auflaufform oder den Kartoffeln die Finger verbrennt. Das ganze sieht dann in etwa so aus:

Das Bild zeigt 6 angeschnittene Kartoffeln in der Auflaufform. Die Schnitte in den Kartoffeln sind mit Käse, Schinken, Zwiebeln und Putenbrust-Aufschnitt gefüllt.

Kartoffeln in der Auflaufform

Anschließend kommt das ganze nochmal für ca. 15 Minuten in den Ofen, danach sollte der Käse schän verlaufen sein. Jetzt wird gegessen.

Als Beilage hatten wir Salat und Kräuterquark.

Weihnachtsfotoprojekt

Die Weihnachtszeit ist seltsam. Es ist die Zeit der Ruhe, der Besinnung und des Friedens. Und es ist die Zeit des Konsums, der Hektik und der erzwungenen Fröhlichkeit. Eigentlich ist es eine Zeit, die sehr deutlich die Zerrissenheit unserer Gesellschaft ausdrückt. Schon vor einigen Jahren kam mir die Idee für ein Fotoprojekt: Die Fotografie der leeren Stadt am heiligen Abend. Was wird man wohl vor die Linse bekommen? Menschenleere Straßen? Geschäfte mit Weihnachtsdeko, hell erleuchtet und an diesem Abend doch Tod? Die Ruhe einer Stadt, in der sich die Menschen am Weihnachtsbaum treffen?

Dieses schwarz-/weiß-Foto zeigt ein Auto- und Menschenleeres Parkhaus

Leeres Parkhaus

Und was ist mit den Menschen, die an diesem Tag noch „draussen“ sind. Einige werden wohl auch an Weihnachten arbeiten müssen, Polizisten, Feuerwehrleute, Rettungsdienste, Sicherheitsdienste, Verkehrsbetriebe, Notdienste. Und auch diejenigen, die kein Zuhause haben, werden Weihnachten auf der Straße sein. Vielleicht auch ein paar Einsame, die ihre Einsamkeit heute, an dem Tag, wo sich überall die Menschen versammeln, nicht aushalten können. Ich weiß es nicht.

Und wie soll man das alles Fotografieren? Schwarz und Weiß und mit einem grobkörnigen Film vielleicht.

Die Idee finde ich faszinierend. Verwirklicht habe ich sie noch nie. Und auch das Menschenleere Parkhaus auf dem Symbolfoto ist nicht Weihnachten entstanden, aber immerhin in der Vorweihnachtszeit, in Mannheim, auf einem Ilford XP2-Kleinbildfilm.

Neue Ideen für den Weihnachtsmarkt

Das Bild zeigt die Theresienwiese in München, auf der die FFstzelte vom Tollwood-Festival stehen. Es ist nacht, die Zeltkuppeln werden bunt beleuchtet.

Weihnachtsmarkt am Tollwood-Festival im Dezember 2014

Während einer Dienstreise in der letzten Woche waren wir abends auch auf dem Weihnachtsmarkt im Rahmen des Tollwood-Festivals in München (Wikipedia zum Festival). Ein spannendes Konzept für einen etwas anderen Weihnachtsmarkt und ich habe auch ein wenig über Weihnachtsmärkte nachgedacht.

Es gibt ja sehr viele Weihnachtsmärkte. Große Märkte, die über die ganze Weihnachtszeit gehen und die sehr professionell Betrieben werden. Und als Landmensch kenne ich auch kleine Märkte, die wenige oder nur einen Tag andauern und die von den Vereinen und Einzelpersonen des Dorfes organisiert werden. Sie alle sind auf ihre Weise einzigartig und doch sind viele dieser Märkte, gerade die großen, doch Orte des Konsums, des Essens und des Trinkens. Und ich Frage mich, ob es auch andere Ideen für Weihnachtsmärkte und andere Weihnachtsmärkte gibt? Ein Weihnachtsmarkt der freien Projekte? Oder ein Wildpflanzen-Weihnachtsmarkt (klar, mit Brennesseln)? Oder gar ein Non-Shopping-Weihnachtsmarkt, wo es nichts zu kaufen gibt? Spannende Fragen auf die ich heute keine Antworten weiß. Vielleicht sollte ich mich da mal ein wenig umsehen. Habt ihr vielleicht Ideen für Weihnachtsmärkte oder kennt ihr andere, ungewöhnliche Weihnachtsmärkte? Dann schreibt ruhig was in die Kommentare

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