Urlaub in der Heimat – 2015

Nach den schönen Erlebnissen im letzten Jahr (Idee und Bericht hier im Blog) wollen wir auch dieses Jahr eines der anstehenden langen Wochenenden für eine 3-Tages-Wanderung rund um Winnigstedt nutzen. Nachdem wir im letzten Jahr den Fallstein umwandert haben soll es diesmal eine Runde durch die Region zwischen Elm und Asse geben.

Von Winnigstedt aus soll es zunächst über Feldwege bis nach Eitzum gehen. Von dort dann am nächsten Tag durch die Eulenspiegel-Stadt Schöppenstedt nach Semmenstedt und von dort entlang der Strecke der ehemaligen Bahnlinie der Braunschweig-Schöninger Eisenbahn zurück nach Winnigstedt. Insgesamt etwa 35 km, das sollte an drei Tagen gut zu schaffen sein.

Im Gegensatz zum letzten Jahr werden die Wege wahrscheinlich nicht so gut ausgebaut sein, da es nun wirklich keine touristische Strecke ist.

Auf der folgenden Landkarte ist der in etwa geplante Weg zu sehen, wobei wir die „Feinplanung“ noch nicht gemacht haben.

 

Wir hoffen, das wir wieder drei schöne Tage erleben können und wieder nette Menschen treffen. Und dass das Wetter mitspielt.

Im letzten Jahr wurden wir auch angesprochen, ob wir pilgern würden. Ehrlich gesagt, ich sehe die Wanderung nicht als Pilgertour, da der spirituelle Aspekt fehlt. Es ist Urlaub, ein Urlaub, der halt nicht in der Fernse, sondern in der Heimat stattfindet.

Rührei mit Brennesseln und Schinken

Heute gibt es einen kleinen Blogbeitrag zu einem schnellen Gericht: Rührei mit Brennesseln und Schinken. Die Zubereitung ist sehr einfach, zunächst einmal nimmt man eine kleine handvoll Brennesseln und gibt sie kurz in heißes Wasser, um die Brennhaare unschädlich zu machen (ginge wahrscheinlich auch ohne, aber so ist die Handhabung etwas einfach). Danach dann eine Scheibe Schinken in Würfel schneiden und drei Eier Aufschlagen und in eine Tasse geben.

In die Tasse jetzt auch noch die Brennesseln und den Schinken geben, alles gut durchrühren und danach ab in die Pfanne. Je nach Geschmack kann man noch mit Salz und Pfeffer würzen.

Es ist ein einfaches, aber auch einfach zuzubereitendes Gericht und eignet sich gut, wenn es mal etwas schneller mit dem Kochen gehen soll. Man kann sicherlich die Zutaten auch noch variieren, und vielleicht schmeckt es ja auch mit Löwenzahn oder mit Gänseblümchen, die waren aber heute noch nicht so weit…

Das Bild zeigt eine Bratpfannen, in der Rührei mit Schinkenstücken und Brennesseln entsteht

In der Pfanne…

Gewalt: Eine ganz dumme Idee

Heute soll es hier im Ideenblog um ein etwas schwierigeres Thema gehen: Gewalt bei Demos. Der Anlass für diesen Beitrag sind, wie unschwer zu erraten, die Gewalttaten bei den Demonstrationen in Frankfurt in der letzten Woche. Ein extremer, sinnloser und mir auch unverständlicher Ausbruch von Gewalt. Gewalt, die noch nicht einmal vor der Feuerwehr halt machte. Und nur allzu oft zeigte sich, das Polizistenblut und Demonstrantenblut die gleiche Farbe hat.

Das Foto zeigt ein brennendes, rotes Teelicht. Die Flamme steht ganz ruhig. Es ist ein Symbolfoto für nachdenkliche ThemenLeute, Gewalt zur Durchsetzung von politischen Zielen ist eine ganz, ganz, ganz strunz-dumme Idee. Echt jetzt. Mit Gewalt erreicht man vor allem, das über diese Gewalt diskutiert wird, nicht über die Gründe für den Protest. Auch hier ist es wieder so, die üblichen Verdächtigen fordern schärfere Gesetze, härtere Strafen und mehr Geld für die Polizei. Die Dinge, um die es dem Blockupy-Bündnis geht, geraten in der Diskussion immer mehr ins Hintertreffen. Die eigentlich recht wenigen Vollidioten haben erreicht, das die große Mehrheit der friedlichen Demonstranten ihr Anliegen nicht wirklich übermitteln konnte. Tolle Leistung. Nicht. Der friedlichen Masse hätte man zugehört, der Randalierern nicht. Sicher, es gab Bilder, die um die Welt gingen. Doch sie werden verblassen, sobald die Aufmerksamkeit der Medien weiterzieht.

Immer wieder hört man, das es Provokationen, z.B. durch aggressives Auftreten, gab. Leute, das ist keine Entschuldigung. Nein, wirklich nicht. Und überlegt mal, wenn es friedlich geblieben wäre, wie schön hätte man die Innenminister fragen können, was denn diese Verschwendung von Steuergeldern durch das zusammenziehen einer gigantischen Polizei-Streitmacht soll? Aber so können Euch die Sicherheitsfanatiker durchs Dorf treiben. Dumm gelaufen.

Ehrlich gesagt, ich glaube fest daran, das nur friedlicher Protest zu einer Veränderung der Gesellschaft führen kann. Es gibt tausende von Formen des Protests, man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Aber Gewalt ist falsch, kontraproduktiv, dumm und feige.

Und bitte vergesst alle nicht, das unter der schwarzen Kleidung der „Caoten“ und auch unter der (meist) schwarzen Schutzkleidung der Polizei Menschen stecken. Menschen mit Gefühlen, mit Familie und auch auf beiden Seiten mit politischen Idealen. Und alle möchten Sie nach der Demo gesund nach Hause kommen.

Ja, es gibt viele Dinge, die man am Sicherheitsapperat kritisieren kann, und sicher gibt es auch politische Fehlentscheidungen und Fehler von einzelnen Polizisten. Dies kann (und muß) sachlich diskutiert werden. Ein Steinwurf oder ein Brandsatz ist nicht sachlich, es ist einfach nur eine feige Aktion.

Also in Kurzform: Keine Gewalt, und denkt immer daran, auch die „Gegner“ sind Menschen. Nur so kann man den Weg in eine bessere Zukunft finden. Und trennt Euch bitte von all jenen Idioten, die nicht verstehen, das Gewalt falsch ist.

Brotauflauf mit Tomaten

An einem der letzten Wochenenden habe ich meine liebe Frau mal mit einem spontanen Kochexperiment verwöhnt: Brotauflauf mit Tomaten. Als Brot habe ich ein Roggenbrot (das Elm-Brot aus der Bio Bäckerei am Elm) genommen, kein Weißbrot. Aber man kann natürlich auch andere Brotsorten nehmen (Wir kaufen unser Brot sehr häufig in Evessen, man schmeckt da doch den Unterschied zu den „Industrie-Broten“, gerade zu denen beim Discounter).

Zutaten:

  • 2-3 Scheiben Brot
  • 1 Zwiebel
  • 1 Paprika (wobei man auch Teile von mehreren Paprikas nehmen kann, wird dann bunter)
  • ca. 150g Frischschkäse
  • 4-5 mittelgroße Tomaten
  • ca. 250g geriebenen Gouda

Die Zubereitung ist recht simpel, zunächst das Brot in grobe Stücke reißen und dann unten in die gefettete Auflaufform legen:

Das Bild zeigt eine Auflaufform in der grob zerkleinerte Brotscheiben sind

Das Brot in der Auflaufform

Jetzt die Tomaten in Scheiben schneiden und auf das Brot tun:

Das Bild zeigt die Auflaufform, auf dem Brot liegen jetzt Tomatenscheiben

Und die Tomaten dazu

Die Zwiebeln und die Paprika auch in Scheiben schneiden, mit dem Frischkäse vermengen und dann kommt das auch in die Auflaufform:

Wieder die Auflaufform, von den Tomaten und Brot ist nichts mehr zu sehen, darüber liegt eine Mischung aus geschnittenen Zweibeln, Paprika und Frischkäse

Die Zwiebel-Paprika-Frischkäsemischung

Jetzt den geriebenen Käse darüber und das ganze für ca. 15 Minuten in den Ofen, bis der Käse schön zerlaufen ist:

Der Brotauflauf ist fertig, die oberste Schicht ist überbackener Käse (Gouda)

Der fertige Brotauflauf

Und schon ist der Auflauf fertig.