Literaturtipp: Hintergründe zu rechter Gewalt

Auch wenn es nicht das Kernthema für diesen Blog ist, leider hört man fast täglich von furchtbaren, politisch motivierten Gewalttaten gegen Flüchtlinge, Flüchtlingsunterkünfte und manchmal auch gegen Helfer. Woher kommt dieser Hass, woher kommt diese Gewalt? Ich möchte hier zwei Bücher von Andreas Marneros, inzwischen emeritierter Professor für Psychatrie, Psychotherapie und Neurologie, empfehlen:

  • Marneros, Andreas: Hitlers Urenkel, Rechtsradikale Gewalttäter – Erfahrungen eines wahldeutschen Gerichtsgutachters, Fischer-Verlag Frankfurt, ISBN 978-3-596-30127-0 (unveränderter Reprint der Originalausgabe von 2012).
  • Marneros, Andreas: Blinde Gewalt, Rechtsradikale Gewalttäter und ihre zufälligen Opfer,Fischer-Verlag Frankfurt, ISBN 3-502-15012-5

Beide Bücher sind sehr interessant und auch gut zu lesen. Sie geben einen tiefen Einblick in die Menschen, die solche Gewalttaten verüben, ohne Täter zu Opfern zu machen. Und die Bücher gegeben auch Denkanstösse, wie gegen diese Gewalt vorgegangen werden kann.

Linkhinweis: Tschernobyl-Erinnerungen

Im April 2016 ist der 30. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Wie einige der Leser/innen dieses Blogs wissen habe ich mich ja auch einige Jährchen ehrenamtlich in der Tschernobyl-Bewegung engagiert. Auch wenn ich dies heute nicht mehr tue möchte ich auf einen spannenden Blog von Paul Koch, dem ehemaligen Vorsitzenden der inzwischen aufgelösten Tschernobyl-Initiative in der Propstei Schöppenstedt e.V. hinweisen: Tschernobyl-Erinnerungen:

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Eine gute Nachricht

Wir leben ja in einer Zeit, in der schlechte Nachrichten die Medien dominieren. Gut, es gibt natürlich auch Angebote, die sich gerade auf gute Nachrichten spezialisiert haben (z.B. 1, 2 , 3, oder 4), wobei ich diese Angebote mir nicht so ganz intensiv angesehen habe,),  aber die meisten Leute lesen ja schon die „üblichen“ Medien, und dort gibt es Krisen, Gewalt, Mord, Hass und Probleme. Ich find es Schade, das wir Menschen uns so viel mit dem Schlechten und eher wenig mit dem Guten befassen, denn gerade von den Dingen, die Gut laufen, können wir lernen. Daher möchte ich heute auch mal etwas positives Blogen.

Wie fast jeden Sonntag habe ich heute morgen eine Walking-/Lauf-Runde rund um Winnigstedt gemacht, das ist meist der gleiche Weg von gut 6 Kilometern, für die ich auch eine gute Stunde brauche. Ziemlich am Ende der Runde habe ich am Winnigstedter Tiefenbach einen Jungen getroffen, der mir ganz froh erzählt hat, das es ganz, ganz viele Kaulquappen im Bach gibt. Die Nachricht hat mich sehr gefreut, nach meiner Erinnerung hat es früher, als ich noch an diesem Bach gespielt habe, dort selten Kaulquappen gegeben. Und im Sommer war der Bach auch meist ganz trocken. Das ist heute zum Glück anders, und ich Glaube, das die Natur sich in diesem Gebiet einiges zurück geholt hat. Es gibt wieder ein paar kleine Sumpfgebiete, viele Vögel, Frösche und andere Tiere. Ein deutliches Zeichen, das nicht alles schlechter wird.

Lachs im Brennesselbett

Heute gibt es Brennessel satt: Lachs im Brennesselbett.

Zutaten:

  • 2 Stücken Lachsfilet
  • Reichlich Brennesseln (Schätze mal ein Kilo, habe es aber nicht gewogen)
  • 8 Tomaten
  • Brennesselgewürz
  • Olivenöl (für die Form)

Die Zubereitung ist relativ einfach. Die Brennesseln zunächst durch übergießen mit heißem Wasser und anschließendem kräftigen Waschen (mit kalten Wasser) von ihren Brennhaaren befreien. Jetzt die Form mit Olivenöl bestreichen und dann kommen die Brennesseln unten rein. Auf die Brennesseln kommt jetzt das Lachsfilet und dann noch alles reichlich mit Tomatenscheiben bedecken. Zum Würzen kam noch ein wenig Brennessel-Gewürz darauf und dann für 30 Minuten bei 150°C in den Ofen.

Wir haben dazu Kartoffeln und eine Sauce in Anlehnung an dieses Rezept gemacht. War alles sehr lecker.

Das Bild zeigt den Teil einer Auflaufform. In der Form sind Brennesseln, dann 2 Stücken Lachsfilet und oben drauf reichlich Tomaten.