Brennessel-Bratwurstauflauf

Nachdem ich in der letzten Woche dieses Rezept nicht bloggen wollte, und da man sich ja von den Deppen auch nicht das leben bestimmen lassen darf, gibt es heute trotz allem ein neues Brennessel-Rezept: Den Brennessel-Bratwurstauflauf.

Es ging hierbei in erster Linie um eine Reste-Verwertung, wir hatten noch eine Packung Bratwurst, das Brennessel-Beet war erntereif und von der Kartoffelernte war ein ganzer Schwung kleiner Kartoffeln übrig, daraus ließ sich was machen…

Zunächst die Zutaten:

  • 2 Bratwürste
  • ca. 300g Brennesselblätter
  • ca. 300g geriebenen Gouda
  • 12 Minikartoffeln (können auch ein paar mehr sein)
  • 1 Packung Crème fraîche

Zunächst die Bratwürste anbraten und die Brennesseln durch übergießen mit heißem Wasser von den Brennhaaren befreien. Die Minikartoffeln gut und gründlich waschen, aber nicht (unbedingt) schälen (bzw. bei sehr alten Sorten  doch schälen).

Die Bratwürste kleinschneiden und zusammen mit den Minikartoffeln in eine Auflaufform geben. Darüber dann die Brennesselblätter und darauf die Crème fraîche und auf alles den geriebenen Gouda.

Anschließend für ca. 20 Minuten in den Backofen, dann sollte es in etwa so aussehen und ist fertig zum essen:

Das Bild zeigt eine Auflaufform mit dem fertigen Brennessel-BratwurstauflaufOb man das ganze 1:1 nachkochen soll bin ich mir nicht so ganz sicher, aber es ist vielleicht eine gute Anregung, das man aus Brennesseln und ein paar „Resten“ durchaus noch was leckeres zaubern kann.

Zum Kotzen: Angriffe auf (ehrenamtliche) Helfer

Es gibt Dinge, die finde ich einfach unerträglich. Dazu gehören auch Angriffe, Pöbeleien und ähnliches auf die vielen Menschen, die derzeit bei der Bewältigung der Flüchtlings-Situation helfen. Sicher, die Meinungen zur Aufnahme der Flüchtlinge gehen weit auseinander und die Situation ist mancherorts sehr aufgeheizt. Dennoch, die Würde des Menschen ist unantastbar und diejenigen, die Unterkünfte einrichten oder betreuen sind sicher nicht Schuld an der Misere. Von daher finde ich  Vorfälle, wie sie der THW-Präsident Albrecht Broemme in diesem Interview beschreibt oder die Steinwürfe auf Helfer in Halberstadt absolut unerträglich. Deutschland darf nicht ein Land werden, in dem man Polizeischutz braucht, um anderen zu helfen. Niemals.

Und wir sollten den vielen Menschen, die Helfen, sehr deutlich machen, das ihre Arbeit richtig und Wertvoll ist und diese pöbelnde Torfköpfe nicht die schweigende Mehrheit sondern eine kleine Minderheit von  Vollidioten ist.

Update, 25.10.2015: Bei der in Hamburg am 31.10. sind gemäß Punkt 14 dieser Verbotsliste private Film- und Videoaufnahmen von Demonstrationsteilnehmern nur nach vorherige Absprache mit der Demonstrationsleitung zulässig. Ob ein solches Verbot überhaupt zulässig ist (z.B. gibt es da §23, Abs. 3, Nr. 3 im Kunsturhebergesetz) mögen andere beurteilen.

Heute kein Brennessel-Bratwurstauflauf

Das s/w Foto zeigt einen verwackelten Grenzturm an der ehem. innerdeutschen GrenzeEigentlich wollte ich heute über eine Rezeptidee, über einen Brennessel-Bratwurstauflauf, bloggen. Aber vor dem Hintergrund,

möchte ich nicht essen. Ich möchte kotzen. Ganz, ganz, ganz viel.

Die „Give Box“ in Essen

Bei der Pfingswanderung sind wir ja über die Büchertauschzelle in Barnstorf gestolpert. Dieses Wochenende sind wir in Essen über etwas ähnliches gestolpert, eine Give-Box zum austauschen von allen möglichen Dingen…

Das Bild zeigt eine große, grüne Kiste mit Dach und mehreren Fächern, in die man Dinge, die man verschenken möchte, einlegen bzw. entnehmen kann...Die "Anleitung" der Give-Box: Jede(r) kann Brauchbares rein legen, Jede(r) kann sich Sachen raus holen. Kostenlos, Ohne zu fragen.Eine solche Givebox gibt es nicht nur in Essen sondern auch in anderen Städten. Eine Übersicht findet ihr hier. Und als Box von Welt ist die Essener Givebox natürlich auch bei Facebook.