Realisierung des Urlaubs in der Heimat

Vor einer kleinen Weile gab es hier im Ideenblog ja die Idee einer Wanderung in der Heimat. Am langen und auch ziemlich warmen Pfingstwochenende haben meine Frau Daniela (der ich sehr dankbar bin, das sie solche Sache mitmacht) und ich diese Idee realisiert.

In 3 Tagen sind wir ca. 40 Kilometer um und durch den Fallstein gewandert. Die erste Etappe führte uns von Winnigstedt über Mattierzoll durch das Große Bruch bis zur Fachwerkstatt Hornburg, wo wir in der „Alten Bäckerei“ (Haus Karin) übernachtet haben. Am Pfingstsonntag ging es dann (bei großer Hitze) durch den kleinen Fallstein bis zur Fallsteinklause bei Osterwieck, wo wir die zweite Nacht geschlafen haben. Am Pfingstmontag folgte dann die letzte Etappe: Über Hessen am Fallstein ging es wieder durch das große Bruch zurück nach Winnigstedt.

Es war eine sehr schöne und trotz der Hitze auch entspannende Zeit. Es war ein Stück weit aber auch eine Wanderung in die Vergangenheit. Immer wieder sind wir auf Orte gestoßen, an die ich Erinnerungen aus meiner Kindheit und Jugend hatte. Und wir sind auch immer wieder auf die Spuren der deutschen Teilung gestoßen. Auf die Spuren einer Grenze, die während meiner Kindheit schier unüberwindlich schien und die dann doch irgendwann hinweggefegt wurde.

Sehr schön waren auch die netten Begegnungen mit anderen Menschen, die wir während der Wanderung hatten.Einige Menschen haben uns gefragt, ob die große Hitze nicht sehr schlimm war. Nun ja, ein paar Grad weniger wären sicher nicht schlecht gewesen, aber Regen und Matsch wäre sicher schlimmer gewesen als die Hitze.

Insgesamt war es sehr schön und wir planen im Momement, noch einmal eine solche Wanderung zu machen.

Aus Gewichtsgründen hatte ich nur eine kleine Kompaktkamera mitgenommen (wir brauchten bei der Hitze ja viel Wasser….). Dennoch möchte ich Euch ein paar Aufnahmen zeigen.