Weihnachtsmarkt ohne Strom?

Zum heutigen Nikolaustag gibt es natürlich einen Weihnachtsbeitrag: Weihnachtsmarkt ohne Strom? Vor ein paar Tagen habe ich bei RP-Online einen Artikel über skurille Weihnachtsmärkte gelesen. Darunter war auch ein Weihnachtsmarkt, den ich total spannend fand: Den Biedermeier-Christmarkt ohne Strom in der Hansestadt Werben an der Elbe. Auf den ersten Blick eine total spannende Idee, in unserer hochtechnisierten Zeit einen Weihnachtsmarkt völlig ohne Strom zu organisieren. Ein solcher Weihnachtsmarkt hat ganz sicher ein besonderes Flair, ein toller Kontrast zu den üblichen, mit blinkenden Lichtern auf Kommerz getrimmten Märkten. Vor meinem inneren Auge sehe ich freudige, entstpannte Menschen die rund um Feuertonnen und Petroleumleuchten stehen, sich unterhalten und Heißgetränke geniessen. Der erste Blick.

Der zweite innere Blick ist leider weniger schön. Menschen, dicht gedrängt, offenes Feuer, hohe Brandgefahr. Eine Gefahr, die man bei der Organisation eines solchen Marktes auf keinen Fall aus dem Auge verlieren darf.

Die Idee eines Weihnachtsmarkts ohne Strom finde ich weiterhin spannend und ich glaube auch, das man einen solchen Weihnachtsmarkt sicher organiseren kann (und in Werben wird das sicher auch gemacht). Aber, es ist nicht ganz so einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht. Mal so zwischendurch wird es wohl nichts werden und falls jemand von Euch einen solchen Weihnachtsmarkt organisieren möchte, beschäftigt Euch bitte (auch) intensiv mit dem Thema Brandschutz und fragt auch jemanden, der davon Ahnung hat. Richtig Ahnung und nicht nur einen Nachbarn hat, dessen Schwager jemanden kennt, der einen Feuerlöscher besitzt :-). Wer einen Weihnachtsmarkt organisiert übernimmt halt auch eine Menge Verantwortung für diejenigen, die dazukommen.

Ein Foto von diesem Markt habe ich leider keins.